Willkommen in der Mausefalle


Auf nachdrücklichen Wunsch einer einzelnen Dame... Ausstellungsbericht!!!!

Hallo ;-)

Ich will ja nicht sagen, dass ich mich genötigt fühle, aber aus Angst vor schmerzhaften Folgen nach Magdas Gästebucheintrag, werde ich euch mal fix (naja, halbfix) von der Ausstellung am Wochenende berichten.

Friedersdorf 06./07.10.2007  

Starten wir mit Vereinshund Liz, um das Ganze anschaulicher zu gestalten:
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Nach etlicher Planung war es am vergangen Wochenende also endlich soweit. Am Freitag began der ganz Stress: Hallenaufbau, Büro einrichten und was sonst so anfällt und ich muss sagen, dass wir das echt gut hinbekommen haben, wie auch den Abbau. Also meinen Herzlichsten Dank an alle Ortsgruppenmitglieder, Helfer und Helfershelfer. Der LKW traf um 13 Uhr ein. Keine Stunde später stand alles da, wo es hingehörte. Wir können zu Recht stolz auf uns sein. Auch im Bereich des Caterings war alles gut durchdacht. So hatten wir vor der Halle ein Zelt mit Grillstand, der unseren Ausstellern die Mägen füllen sollte. Im Innenbereich gab es Erbsensuppe, Sandwiches, belegte Brötchen und Kuchen zu kleinen Preisen.

Aber weiter im Text: Nach einem sehr flinken Aufbau konnten wider Erwarten alle noch einmal nach Hause oder ins Hotel fahren, bevor es um 18.30 Uhr in der Halle leckeres Spanferkel mit Sauerkraut, allerlei Hausschlachterwurst und Brötchen geben sollte. Das Essen mundete und die Stimmung war gut. Vielen Dank dafür an Familie Hamann, von der die Idee und die Organisation dazu stammte.

Am Samstag ging es dann schon recht früh für uns alle los. Als Ortsgruppe muss man sich um alles kümmern! Neben unseren Tieren und den hoffentlichen Ausstellungserfolgen hatten wir auch noch das Catering im Kopf. Alles lief auf Hochtouren. Und zwar auf besten Hochtouren. Ein Team kümmerte sich um Brötchen, Kaffee und Kuchen. Ein weiteres um den Grill und auch was Ausstellungsorganisatorisches, wie den Einlass, anging, stand kein Füsschen still.
Was die Rahmenbedingungen anging, war also alles optimal, auch konnten wir wieder viele Besucher für die verschiedenen Rassen begeistern.
Und noch etwas brachte mir persönlich dieser Tag: Anders als erwartet konnte Hanna (mein Töchterchen) nicht schon ab dem frühen Morgen mit helfen. Sie musste erst einmal Hebammendienste für Hanni übernehmen. (Aber das nur am Rande)

Schauen wir uns die Ausstellung einmal näher an. Vieles hat mich mal wieder zum Nachdenken gebracht. Aber das ist kein Wunder in Zeiten, in denen es honoriert wird Tiere vor den Ausstellungen einzusperren, damit sie sich nicht schmutzig machen können (das lasse ich einfach mal so stehen).
Ich hatte neben meinem dicken Babybauch auch mein Kastratchen dabei. Gerade erst kam ich vom Brötchen schmieren, da kam auch schon ein Steward mit dem Kärtchen fürs Richten. Schnell das arme Tier geschnappt und ab ging es auch schon, um dort den Kommentar zu erhaschen, dass mein Kastrat "ziemlich gelb" sei und einen "Fettschwanz" habe. Irritierend, denn den Fettschwanz suchen wir bis heute. Was das Gelb angeht: mag sein, aber ich halte nichts davon meinen Katzen das Gesicht abzukleben oder sie zu lackieren. Daher auch mein eher kesser Spruch zu Frau Bea Vestjens: "Solange der atmet wird er eben auch mal gelb."
Noch interessanter: Am selben Tag wurde "Zerminator von der Mausefalle" für die BIS nominiert und gewann dabei in der Klasse "Bester männlicher Kastrat"

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Und noch etwas hat mein Gemüt erregt. Viel mehr noch das von Magda. Sie stellte ihren Zumpi aus. Auf ihm will sie ihre Zucht aufbauen. Das Tier hat keine genetischen Fehler und ist eigentlich auch ein ganz Schmucker. Auch Magda war pausenlos mit der Ausstellung beschäftigt, sodass sie ihren Stewardzettel bekam und sofort losflitzen musste. Ihr "Zumpi"- eigentlich Obelix- hatte nur ein unerwartetes Problem: Was sie nicht ahnen konnte war, dass er sabbert, wenn er sich aufregt. Und Aufregung bietet ein Richtertisch massig und so stand letztlich ein dickes, fettes "SG" (sieg gesehen...) unter einer sonst guten Bewertung. Und das heißt dann wohl "zuchtuntauglich". Ich muss aber gestehen, dass es mir nicht einleuchtet, was die Nervosität einer Katze mit ihrer genetischen Tauglichkeit zur Zucht zu tun hat... Herr Kersten hätte wohl mehr Zeit in sinnvolle Erklärungen stecken sollen, als in gewisse andere Dinge. Aber dazu will ich auch nicht mehr sagen.

Allgemein muss ich leider sagen, dass ich am Wochenende mehr als einmal von den Richtern erschrocken war und so langsam ist es für mich das "unergründliche Wesen". Als Ortsgruppe reißt man sich den A**** auf und die Richter tun, als kämen sie von einem anderen Stern. Mich persönlich tangiert das peripher. Aber ich finde es ist ein ganz schöner Tritt für die Menschen, die sich solche Mühe mit allem gegeben haben. Denn am Samstagabend teilte man uns mit, dass es den Richtern zu stressig wäre "extra nochmal nach Friedersdorf" zu kommen. Man verschmäte also den Kesselgulasch der Ortsgruppe und die liebevoll angerichteten Salate, um im Hotel ins Steakhaus zu gehen. Schlichtweg inakzeptabel in meinen Augen. Aber das gilt leider für sehr viele richterliche Starallüren an diesem Wochenende. (Entschuldigt bitte, wem der Beitrag zu lang ist. Aber nach so viel Arbeit, möchte ich alle Eindrücke und Beobachtungen festhalten. Es muss auch nicht jeder meiner Meinung sein- das ist völlig okay.)

Selbstverständlich gab es auch gute und sogar sehr gute Ergebnisse am Samstag. Bis auf Zumpi haben alle Tiere unserer Ortsgruppe den gewünschten Titel erreicht und neben Zermis BIS- Erfolg war auch Jeremy ein Sieger der BIS:

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Der Sonntag war um einiges ruhiger. Alles hatte sich eingespielt. Der Grill lief auf Hochtouren und auch am Catering lief alles glatt. Gelegentlich Stresssituationen wurden schnell abgebaut. Leider war ich genau zur BIS nicht vor Ort und kann euch deshalb nur sagen, dass Kleinbruce und Zermi in der BIS gewannen. Außerdem bekamen wieder alle ihren Titel. Also sehr wünschenswert:

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Für die Ausstellungscrew besonders erfreulich, war der extrem schnelle Abbau, sodass um 17 Uhr der LKW mit den Käfigen und dem Equipment die Heimreise antreten konnte. Kurz danach war auch das Büro entgültig startklar. Der Verein hat sich dabei überschwänglich bei uns bedankt.  

Auf die tollen Erfolge des Wochenendes und auf die Tatsache, dass wir eine unschlagbare Ortsgruppe sind, müssen wir unbedingt einen heben ;-) Das wollen wir auch machen. Alle zusammen in Magdas Garage, der ich dann mein Schnäpschen zukommen lasse, damit sie den Schreck überwindet und sich wegen der Zumpisache nicht mehr ärgert. (Ich will ja eh kein so ekeliges Zeug trinken ;-) und mein Murkel sicher auch nicht!)

 So, damit dürftet ihr aufgeklärt sein! Viele liebe Grüße

Uli 

9.10.07 14:43

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