Willkommen in der Mausefalle


Zu allererst gibt es für uns strikte Regeln, an die wir uns halten:

1. Zucht heißt Verantwortung.
Das meine ich in vielerlei Hinsicht. Man hat die wichtigste Verantwortung gegenüber den Tieren selbst. Sie sind Lebewesen und darüber hinaus auch Freunde. Ihr Wohl ist das Wichtigste.

Eine weitere Verantwortung ist das richtige und gezielte Aussuchen von Verpaarungen. Das ist nicht immer einfach, weil nicht jede Katzendame auch den Mann haben will, den man ihr vorbestimmt. Gleichzeitig versuchen aber auch wir gewisse Farben zu züchten.

Ein weiterer Aspekt ist die Verantwortung gegenüber dem Käufer. Wir ziehen unsere Jungtiere mit unheimlich viel Liebe auf, um charakterstarke Katzen abgeben zu können. Das ist unsere Pflicht, denn jemand, der viel Geld für ein Tier ausgibt, möchte es vom ersten Tag an für sein Wesen lieben.

2. Zucht heißt Liebe

Immer wieder fragen uns Menschen, wie viel wir mit der Zucht verdienen. Selten glaubt jemand, dass sich die Katzen maximal selbst unterhalten, wir meist aber drauf zahlen. Doch es ist Fakt! Es kommt nur sehr selten vor, dass wir und von einem unserer Kastraten trennen. Denn schließlich haben auch diese Tiere uns jahrelang wunderschöne Jungtiere gebracht, oder uns auf Ausstellungen repräsentiert. Sie haben es nicht verdient nun "verstoßen" zu werden und bleiben bei uns bis sie im hohen Katzenalter über die Regenbogenbrücke gehen.
Keines unserer Tiere wird weniger oder mehr geliebt als ein anderes. Sie sind eine Gruppe und gleichzeitig ein Teil von uns.

3. Zucht heißt Arbeit

Sei es im körperlichen Sinne oder im geistigen.
Katzen brauchen Pflege. Sie brauchen Futter, das wir selbst herstellen. Sie brauchen Zeit und Geduld. Sie verursachen Unmengen an Wäsche. Sie brauchen Raum, den auch wir erst herstellen mussten, um zu gewährleisten, dass sie sich bestmöglichst entfalten.
Und natürlich fordern sie Recherche. Denn nicht immer sind die alten Tipps die Besten und so sind wir stets bemüht uns zu bilden!

 

Nach allem, was wir für unsere Tiere tun und aller Mühe, die wir uns geben, suchen wir für unsere Jungtiere ein gutes Zuhause. Dabei versuchen wir keine Höchstpreise zu erzielen, sondern lediglich die Ausgaben abzudecken.
Wer eine solche Zucht "unseriös" nennt, liebt seine eigenen Tiere nicht genug, um das nachvollziehen zu können. Und wer es nachvollziehen kann, der hat selbst schon einmal einen Wurf kleiner Zappler gehabt und sie liebevoll aufgezogen.

 


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